GEW Kreisverband Neumünster
GEW Kreisverband Neumünster

Mitmachen - Mitgestalten - Perspektiven setzen

 

Die Gewerkschaft der Beschäftigten im Bildungs- und Sozial- und Erziehungsbereich

 

Kompetent in:

Bildung - Erziehung - Interessenvertretung - Rechtsschutz im Personal-, Arbeits- und Sozialrecht - Tarife und Bezahlung - Aus- und Weiterbildung ...

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Kreisverband Neumünster der GEW lädt herzlich ein zu dem Vortrag

 

Linkshändige Kinder in der Grundschule

 

Referentin:

Carolin Pickrun,
Linkshänder-Beraterin nach der Methodik Dr. Johanna Barbara Sattler

 

Wann:
Donerstag, 21.11.2019
15.30 Uhr – 17.00 Uhr

 

Wo:
DGB-Haus Neumünster, Carlstraße 7, 24534 Neumünster

 

Uns erwartet ein interessanter Vortrag mit einigen Übungen zur eigenen

Erfahrung im Umgang mit der Linkshändigkeit.

 

Max. Teilnehmerzahl: 20 – 25 Personen, es entstehen keine Kosten.

 

Für den Kreisvorstand:

Uta Rechter, Siegbert Schwab, Gunter Fleischmann

 

Einladung als pdf_datei zum Download
Vortrag Linkshändige Kinder in der Grund[...]
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Oberstufenreform
Wir erwarten deutlich mehr!

Die GEW hat sich von der Reform der Oberstufe in Schleswig-Holstein deutlich mehr erhofft. Und was gar nicht geht: Ausgerechnet im Jahr der politische Bildung wird ebendiese durch die Pläne des Ministeriums geschwächt.

 

01.10.2019

2018 hat das Bildungsministerium die Neujustierung der Profiloberstufe angekündigt. Auch wir halten es für längst überfällig und richtig, die aktuelle Struktur der Profiloberstufe zu überarbeiten. Im Dezember letzten Jahres gab es dazu ein Diskussionspapier. Im Februar haben wir als GEW unsere Kritik geäußert. Jetzt ist der Diskussionsprozess von Seiten des Ministeriums abgeschlossen und das Konzept zur neuen Profiloberstufe an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe liegt vor.

Zunächst die positiven Aspekte der Reform. Wir begrüßen die Entscheidung, in Zukunft weniger Fächer auf erhöhtem Niveau fachlich zu vertiefen. Auch die Stärkung des interdisziplinären Arbeitens und das Einräumen von entsprechenden Kapazitäten hierfür erachten wir als sinnvoll. Wir fordern aber eine klarere Struktur für das vorgesehene fächerübergreifende und projektartige Lernen. Wir erwarten Vorschläge und Beispiele von Seiten des Ministeriums, die Oberstufenleitungen und Lehrkräften bei der Gestaltung der Profilseminare unterstützen und eine Orientierung bieten. Bisher ist das interdisziplinäre Seminar organisatorisch kaum vorbereitet. Ähnliches gilt für die verstärkte Berufsorientierung, die im Entwurf vorgesehen ist. Auch bleiben inhaltliche Ziele wie Fachanforderungen, Leistungsnachweise/Notengebung, sowie die Anforderungen an die Unterrichtenden unklar.

Im Jahr der politischen Bildung halten wir es für äußerst fragwürdig, dass im Entwurf die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer gegeneinander ausgespielt werden: Künftig sollen die Schüler*innen in der Q1 zwischen den Fächern Geografie und Wirtschaft/Politik wählen. Dies hat zur Folge, dass zentrale gesellschaftliche Fragestellungen, wie z.B. Migration und Klimawandel oder die Bedeutung der Europäischen Union nicht mehr allen Schüler*innen vermittelt werden. In einer Zeit, die von postfaktischem Denken und populistischen Tendenzen beeinflusst ist, halten wir es für den Erhalt einer lebendigen Demokratie für unverzichtbar, dass sowohl Geographie, als auch WiPo für Schüler*innen obligatorisch sind. Bei einer Strukturreform mit Wechsel auf zwei Fächer mit erhöhtem Niveau wäre dies problemlos abbildbar.

Für die Vorbereitung aller Neuerungen der Profiloberstufe ist der zeitliche Rahmen für die Umsetzung zu knapp bemessen. Lehrkräfte sollten in Fortbildungen, die erst noch konzipiert werden müssen, umfangreich fortgebildet werden. Das dauert. Insgesamt halten wir es für organisatorisch schwierig und äußerst arbeitsaufwändig, einen Großteil der Entscheidungen den Schulen zu überlassen. Schwammige Vorgaben ziehen wieder einmal jahrelanges Tüfteln und Optimieren in Trial-and-Error-Prozessen nach sich und belasten Schüler*innen und Lehrkräfte.

Zu guter Letzt enthält auch dieser Entwurf aus dem Ministerium keine Maßnahmen, um die Arbeitsbelastung von Lehrkräften zu senken. Es fehlen insbesondere Maßnahmen, die die seit Jahren ungleich verteilten Arbeitsbelastungen der Lehrkräfte während der Abiturprüfungen und im Rahmen der Korrektur von Klausuren betreffen. Hier muss es endlich zu einer Entlastung der Lehrkräfte kommen!

 

Die ausführliche Stellungnahme der GEW Schleswig-Holstein gibt es hier.

GEW-Petition
Arbeitsbelastung der Lehrkräfte viel zu hoch

Die GEW-Petition zur Lehrkräfte-Arbeitszeit wurde heute (13.08.2019) im Petitionsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtages beraten. „Pflichtstunden runter, Entlastungen rauf!“ lauten die GEW-Forderungen.

 

13.08.2019

Großer Zuspruch für GEW-Petition
„Der Zuspruch für unsere Petition zeigt: Die Belastungsgrenze für die meisten Kolleginnen und Kollegen ist überschritten. Arbeitszeit und Arbeitsbelastung der Lehrerinnen und Lehrer spielen aber leider in der Politik nicht die Rolle, die ihnen zukommen müsste. Bezeichnenderweise ging auch die Bildungsministerin auf ihrer Schuljahrespressekonferenz auf beide Themen mit keiner Silbe ein“, sagte Astrid Henke bei der Anhörung im Ausschuss. Mehr als 5.300 Menschen haben die GEW-Petition online unterstützt. Um sie zum Thema im Petitionsausschuss zu machen, hätten 2.000 gereicht.

Pflichtstunden reduzieren
Konkret fordert die GEW von der Landesregierung:
- Reduzierung der Pflichtstundenzahl in allen Schularten
- Erhöhung der Ausgleichsstunden und Einführung von Entlastungsstunden zum Beispiel für
  Klassenlehrkräfte und Korrekturzeiten
- Schluss mit ständiger Mehrarbeit
- Keine zusätzlichen Aufgaben ohne Ausgleich

Unterricht macht nur noch ein Drittel der Arbeitszeit aus
„Schule hat sich in den vergangenen Jahren total verändert. Die Rahmenbedingungen sind heute völlig andere. Aber die Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer blieb nach wie vor viel zu hoch“, argumentierte die GEW-Landesvorsitzende. Unterricht mache nur noch ein Drittel der Arbeitszeit aus. Außerunterrichtliche Tätigkeiten wie zum Beispiel Elterngespräche  nähmen viel mehr Platz ein. Nur noch ein Drittel der Arbeitszeit verbleibe für unterrichtsnahe Lehrarbeit, wie zum Beispiel Vor- und Nachbereitung sowie Korrekturen. Trotzdem kämen weiterhin immer mehr Aufgaben hinzu.

Gesundheit der Lehrkräfte und Bildungsqualität leiden
„Trotz der Ergebnisse der Statuserhebung zur Lehrkräftegesundheit ergreift das Bildungsministerium keine konkreten Maßnahmen zur Reduzierung der Pflichtstunden und zur Senkung der Arbeitsbelastung.  Lehrkräfte können daher ihre Aufgaben nicht vernünftig erledigen. Ihre Gesundheit und die Bildungsqualität leiden in beträchtlichem Umfang“, kritisierte Astrid Henke.

Gestützt wird die gewerkschaftliche Kritik durch Untersuchungen zur Arbeitssituation von Lehrerinnen und Lehrern. Sie belegen allesamt, dass die Anzahl der Pflichtstunden in allen Schularten zu hoch ist.

 

 

 

Ihr Kontakt zu Ihrer Gewerkschaft vor Ort 

GEW Kreisverband Neumünster

Sedanstr. 22

24534 Neumünster

Rufen Sie einfach an unter

04321 55 82 575
Siegbert Schwab
04321 25 21 625
Uta Rechter
04321 93 97 53
Gunter Fleischmann

 

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