GEW Kreisverband Neumünster
GEW Kreisverband Neumünster

Mitmachen - Mitgestalten - Perspektiven setzen

 

Die Gewerkschaft der Beschäftigten im Bildungs- und Sozial- und Erziehungsbereich

 

Kompetent in:

Bildung - Erziehung - Interessenvertretung - Rechtsschutz im Personal-, Arbeits- und Sozialrecht - Tarife und Bezahlung - Aus- und Weiterbildung ...

 

Europa steht zur Wahl…!

 

ver.di und die DGB-Gewerkschaften laden die Spitzenkandidat*innen für das Euro-päische Parlament der demokratischen Parteien (SPD, CDU, Grüne, FDP+Linke) zu einer Befragung ein.

 

Unter dem Motto des DGB: „EUROPA JETZT ABER RICHTIG“

 

 

Am Donnerstag, 16. Mai 2019, um 19:00 Uhr,

im Kiek in, Gartenstraße 32, 24534 Neumünster,

sind alle Interessierten zu dieser Veranstaltung willkommen.

 

Es diskutieren:

  • Delara Burkhard, SPD
  • Niclas Herbst, CDU
  • Rasmus Andresen, Bündnis 90/Die Grünen
  • Helmer Krane, FDP
  • Marianne Kolter, DIE LINKE
  • Carsten Kock, Moderation

Die Europawahl findet am Sonntag, 26. Mai 2019, statt!

V.i.S.d.P.:      Almut Auerbach, ver.di-Bezirk Südholstein, Kuhberg 1-3, 24534 Neumünster, Telefon: 04321-707 65 - 0/12, sabine-almut.auerbach@verdi.de

 

Europawahl: SpitzenkandidatInnen im Kreuzverhör der Gewerkschaften

 

Ein Gespräch mit Almut Auerbauch (ver.di), die Veranstaltung zusammen mit dem DGB-Stadtverband organisiert hat im FREIEN RADIO NEUMÜNSTER.

 

Zum Inhalt der Veranstaltung:


Es diskutieren aus Schleswig-Holstein: Delara Burkhard von der SPD, Niclas Herbst von der CDU, Rasmus Andresen von Bündnis 90/Die Grünen, Helmer Krane von der FDP und Marianne Kolter, von DIE LINKE. Die Moderation übernimmt Carsten Kock.

 

Gefragt werden soll nach der Motivation, warum für das Europaparlament kandidiert wird und welche Themen am liebsten bearbeitet werden möchten. Aus gewerkschaftlicher Sicht geht es um den Mindestlohn, gleicher Lohn und gleiches Gehalt für Frauen und Männer sowie die Abführung von Steuern großer Unternehmen in Deutschland.

 

Darüber hinaus soll das Ansehen von Europa erörtert werden und was zu tun ist, um in der Bevölkerung ein positiveres Bild zu zeichnen.

 

„Für die DGB-Gewerkschaften sind die Wahlen zum Europäischen Parlament am Sonntag, 26. Mai 2019, wichtig, da wir für ein soziales, demokratisches und friedliches Europa mitentscheiden wollen“, so die ver.di-Bezirksgeschäftsführerin Südholstein, Almut Auerbach.

 

Gute Arbeit, soziale Sicherheit, gute Bildung, solidarisches
Zusammenleben und gerechte Zukunftsperspektiven sind unser Ziel in der Europäischen Union. Europa muss als Garant für den Frieden stehen, sowohl für die Mitgliedsländer, als auch nach außen. Wir wollen ein weltoffenes, friedfertiges und solidarisches Miteinander in Europa, das sich für die Bekämpfung von Fluchtursachen einsetzt und nicht die Flüchtlinge bekämpft.

 

Zu dieser Veranstaltung sind Mitglieder, Gäste und Interessierte herzlich eingeladen.

 

Freilassung der algerischen Aktivistin und Regimekritikerin Louisa Hanoune

 

Radiobeitrag im
FREIEN RADIO NEUMÜSTER

 

Die Gründerin der algerischen Arbeiterpartei wurde am Donnerstag, den 9. Mai 2019, auf Anordnung eines Militärgerichts festgenommen. Die 65jährige Juristin und Vorsitzende der algerischen Arbeiterpartei (PT) war zunächst als Zeugin vorgeladen worden. Nun wird ihr Verschwörung gegen den Staat vorgeworfen. Louisa Hanoune und die algerische Arbeiterpartei unterstützen die Massenproteste gegen die Regierung und den Übergangspräsidenten Abdelkader Bensalah.

Zahlreiche Opositionsparteien und Demonstranten äußerten Befürchtungen, dass durch die Militärregierung die Meinungsfreiheit weiterhin eingeschränkt werden könnte.

In einem Telefonat mit dem französischen Aktivisten Frank Arnold werden die Einzelheiten zur Situation in Algerien und zur Verhaftung von Louisa Hanoune geschildert.

 

Solidarität mit Louisa Hanoune

 

Wir fordern dazu auf, sich für die Freilassung von Louisa Hanoune durch Schreiben und Resolutionen an die algerische Botschaft in Berlin einzusetzen:

Adresse:
Botschaft der demokratischen Volksrepublik Algerien,
Görschstr. 45 – 46,
13187 Berlin (Pankow) z. H. Herrn Botschafter Nor-Eddine Aouam

Emailanschrift: Botschafter@algerische-botschaft.de

 

 

Petition zur Arbeitsbelastung Pflichtstunden runter, Entlastungen rauf

 

 

5.300 Menschen unterstützen eine Petition der schleswig-holsteinischen GEW-Landesvorsitzenden Astrid Henke zur Absenkung der Pflichtstunden von Lehrerinnen und Lehrern. Der Petitionsausschuss des Landtages muss sich jetzt mit dem Thema befassen.

 

Lehrerinnen und Lehrer arbeiten zu viel


„Lehrerinnen und Lehrer arbeiten zu viel. Die Zahl ihrer Pflichtstunden ist zu hoch. Sie arbeiten am späten Abend, am Wochenende und an Feiertagen. Aber auch Lautstärke in den Klassen, hoher Zeitdruck und Zusatzbelastungen durch eine immer heterogenere Schülerschaft beanspruchen sie über alle Maßen. Mit der Petition haben wir das Thema „Senkung der Pflichtstunden“ in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die breite Unterstützung zeigt, dass es dort hingehört. Es ist Zeit für mehr Zeit. Pflichtstunden runter! Entlastungen rauf!“, forderte die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke am Donnerstag, 9. Mai 2019 auf der Landespressekonferenz in Kiel.  

 

Bildungsministerin will zu hohe Pflichtstundenzahl weiterhin festschreiben


Kritisch setzte sie sich mit der Politik von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) auseinander: „Die Bildungsministerin lässt Fakten zur Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern erheben, tut aber nichts. Schlimmer noch: Ohne mit der Wimper zu zucken, will sie die Pflichtstundenverordnung verlängern, wohlwissend, dass sie damit die viel zu hohe Belastung der Lehrerinnen und Lehrer für die kommenden fünf Jahre festschreibt.“

 

Weiterlesen auf der Seite der GEW SH

 

 

Der 1. Mai in Neumünster im FREIEN RADIO NEUMÜNSTER

Das Freie Radio Neumünster war  live dabei.
" In einer Sondersendung von einem temporären Außenstudio im Gewerkschaftshaus Neumünster sprachen wir mit vielen Gewerkschafter*innen über das Thema Arbeit, Europa und das Freie Radio Neumünster.

Aus der  dreistündigen Sendung stellen wir hier einen Mitschnitt zum Nachhören zur Verfügung.

Sabine Heidebrecht-Rüge (Personalrat Stadt NMS) und Lothar Schnorr (IG Bau)

 

 

Abschluss bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder: Insgesamt 8 Prozent – mit Verbesserungen für Lehrkräfte und Erzieherinnen

 

Drei Tage – so lange haben sich die bis zuletzt zähen Verhandlungen mit den Arbeitgebern hingezogen. Am Ende steht: insgesamt 8 Prozent mehr für die Beschäftigten. Für Lehrkräfte und Erzieherinnen im TV-L gibt es Besonderheiten.

03.03.2019

Als „ordentlichen Abschluss“ hat die GEW das Tarifergebnis für die im öffentlichen Dienst der Länder Beschäftigten bezeichnet. Die Gehälter steigen in drei Schritten um 8 Prozent, darin enthalten ist eine soziale Komponente von 240 Euro über die Vertragslaufzeit von 33 Monaten. Der Verdienst von Berufsanfängern wird überproportional erhöht. „Mit der Einigung in mehreren komplexen Themenbereichen auf ein Gesamtpaket haben Gewerkschaften und Arbeitgeber gezeigt, dass sie ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht geworden sind. Das Ergebnis stärkt die Attraktivität des öffentlichen Dienstes“, sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Samstag in Potsdam nach Abschluss der Tarifverhandlungen.

 

„Die Angleichungszulage der angestellten Lehrerinnen und Lehrer erhöht sich um 75 auf 105 Euro. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Paralleltabelle getan - auch wenn sich die GEW noch mehr gewünscht hätte.“ (Marlis Tepe)

 

Als Teil des Pakets gebe es über die Gehaltssteigerungen hinaus Verbesserungen für viele Lehrkräfte. „Die Angleichungszulage der angestellten Lehrerinnen und Lehrer erhöht sich um 75 auf 105 Euro. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Paralleltabelle getan - auch wenn sich die GEW noch mehr gewünscht hätte. Aber jetzt gibt es eine verbindliche Vereinbarung über den Weg, wie die Paralleltabelle endgültig erreicht wird“, sagte Tepe.

Die Gewerkschaften konnten sich zudem bei einem zentralen Thema in der Tarifrunde durchsetzen: Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienste der Länder arbeiten ab dem 1. Januar 2020 zu den gleichen Gehaltsbedingungen wie ihre Kolleginnen und Kollegen in Bund und Kommunen. Das bedeutet für die Beschäftigten deutlich mehr Geld im Portemonnaie. „Das ist ein deutliches Zeichen der Anerkennung der gesellschaftlich wichtigen Arbeit, die Erzieherinnen sowie Sozialarbeiter und  Sozialpädagogen leisten“, so Tepe.

Die kommunalen Eingruppierungsvorschriften und die besondere Entgelttabelle für den Sozial- und Erziehungsdienst (S-Tabelle des TVöD) werden in den Tarifvertrag der Länder (TV-L) übernommen. Diese Tabelle hat andere Entgeltgruppen, andere Werte und andere Stufenlaufzeiten. Sie bringt für alle großen Beschäftigtengruppen im Sozial- und Erziehungsdienst Verbesserungen. Weitere Infos gibt die GEW in den Fragen und Antworten zum Tarifabschluss.

 

Der Tarifabschluss zusammengefasst:

  • Rückwirkend zum 1. Januar 2019: 3,2 Prozent (inkl. Mindestbetrag 100 Euro)
  • Ab 1. Januar 2020: 3,2 Prozent (inkl. Mindestbetrag 90 Euro)
  • Ab 1. Januar 2021: 1,4 Prozent (inkl. Mindestbetrag 50 Euro)
  • Darin enthalten sind außerdem größere Erhöhungen der Stufe 1: 4,5 Prozent zum 1. Januar 2019, 4,3 Prozent zum 1. Januar 2020 sowie 1,8 Prozent zum 1. Januar 2021
  • Das sind insgesamt 8 Prozent bei 33 Monaten Laufzeit des Tarifvertrags.
  • Erhöhung der Angleichungszulage für angestellte Lehrkräfte von bisher 30 auf 105 Euro.
  • Angleichung der Gehälter im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder an das Niveau von Bund und Kommunen

 

Auch in Neumünster haben wir uns am Warnstreik beteiligt.
Der Rahmen hat gestimmt.

Doch wir haben stark profitiert von den Warnstreiks in den anderen Bundesländern und der Zusammenarbeit  mit Ver.di und GdP.

Alleine hätten wir das Ergebnis wohl nicht erreicht.

Was wir uns erhofft hätten:
Eine stärkere Beteligung der Beamteten Kolleginnen und Kollegen.


Diejenigen, die dabei waren wissen, dass es notwendig ist Solidarität und Untersütztung zu zeigen. Schließlich ist das Tarifergebnis auch Grundlage für die Übernahme für die Beamten und Beamtinnen.

Trotz aller Belastungen: Ein Besuch vor Unterrichtsbeginn am Warnstreikort wäre vIelleicht doch möglich gewesen. Sagen die, die dabei waren.

 

Keine Sorge. Wir lassen euch erst mal mit Tarifbewegungen in dem Bereich in Ruhe. Mit dem, was wir erreicht haben, müssen wir nun 3 Jahre leben.

 

Eine etwas ironische Bemerkung dazu vom Sprücheklopfer: Beamte streiken nicht!

Steuerung der beruflichen Bildung künftig über das Wirtschaftsministerium?

Die schleswig-holsteinische Landesregierung möchte die Berufliche Bildung in einem Schleswig-Holsteinischen Institut für Berufliche Bildung (SHIBB) zusammenfassen und in den Verantwortungsbereich des Wirtschaftsministeriums übertragen.

“Das wäre bundesweit beispiellos und auf keinen Fall vorteilhaft. Man würde Doppelstrukturen schaffen”, meint Ansgar Klinger von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gegenüber dem Freien Radio Neumünster. Die GEW spricht sich für einen Verbleib im Bildungsministerium aus. Klinger verwies auf eine GEW-Studie, die enge Grenzen für ein solches Vorgehen setzt.

Ingo Schlüter vom DGB Bezirk Nord sieht in den Plänen einen schlechten Schnellschuss.  Es gäbe auch ohne die Umstrukturierungen schon jetzt viele offene Fragen. “Wir sind ganz klar nicht der Meinung, dass der Wirtschaftsminister die Fach- und Dienstaufsicht über die beruflichen Schulen in Schleswig-Holstein haben soll”, so Schlüter gegenüber dem Freien Radio Neumünster.

Hierzu ein Bericht von Ulrike Göking.

 

 

Berufliche Bildung
GEW:„Kein SHIBB ins Wirtschaftsministerium - beispiellose Aufspaltung der Zuständigkeiten!“

Die Zuständigkeit für die Berufsbildenden Schulen des Landes Schleswig-Holstein gehört nicht ins Wirtschaftsministerium. Bestärkt sieht sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Schleswig-Holstein in ihrer Forderung durch ein Gutachten.
 

07.09.2018

Bildungsgewerkschaft zu den Plänen der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung, die Zuständigkeit für Berufsbildende Schulen mit einem Institut ins Wirtschaftsministerium zu verlagern

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