GEW Kreisverband Neumünster
GEW Kreisverband Neumünster

Berichte und Informationen

Jahresausflug 2018 ins Alte Land und nach Stade

Ja, unser Kreisverband hat es mit der Elbe und der Hanse, Dieses Mal fuhren wir unter der Elbe hindurch in das schöne Obstanbaugebiet zur ehemaligen Hansestadt an der Schwinge, mit der Abkürzung für „Schönster Teil Deutschlands“ STD im Kennzeichen.

STD präsentierte sich zunächst sehr nass. So mussten einige Mitglieder mit neuen Schirmen ausgerüstet werden. Der Regen hatte jedoch einen Vorteil: Wir hatten die zauberhafte Altstadt für uns. Erst nach und nach füllten sich die Straßen mit Einheimischen und anderen Touristen.

 

An diesem Tag haben wir viel gelernt, beispielsweise über die Situation von Saison-arbeitern oder den Nutzen von Kernkraftwerken für die Region oder die riesigen Monokulturen mit aber Millionen Apfelbäumen. Das sorgte für einen erheblichen Gesprächsbedarf in unser Gruppe.

 

Am Abend gelangten wir leicht erschöpft aber voller guter Laune über viele bemerkenswerte A7-Baustellen zurück nach Neumünster.

(AL)

 

 

Jahresausflug 2017 als Kultur- und Inselhopping

Europäisches Hansemuseum Lübeck - Flussfahrt auf der Wakenitz - Nachwächtertour und Geschicht(en) in Ratzeburg.

 

Mit diesem Programm geriet der Ausflug zum "Inselhopping". Dass Lübeck (Trave) und Ratzeburg (Ratzeburger See) eine Insellage besitzen weiß man. Aber auch der kleine Ort Rotenhusen an der Ausmündung des Ratzeburger Sees liegt auf einer Insel. Dort endete die Flussfahrt auf dem "Amazonas des Norden", wie die Wakenitz genannt wird.


Die Führung durch das Europäische Hansemuseum war begeisternd und bot gute Einblicke in die Hansegeschichte - nicht zuletzt unterstützt durch das sehr gute Museumskonzept. Die Sonderausstellung "Pin It" zeigte dazu mittelaterliche "Emojis" und "Pins" und stellte sie den aktuellen gegenüber. Erholung und Natur dann auf der Wakenitz Richtung Ratzeburger See und Stärkung durch Kaffee und Kuchen auf dem Schiff. Wer wollte, konnte sogar den schillernden Eisvogel und manche wilde Ecke am ehemaligen Grenzfluss zur DDR entdecken.
Auch wenn es in Rendsburg noch Tag war, stellte sich uns der humorige Nachtwächter als Führer durch die wechselhafte Geschichte der Inselstadt zur Verfügung. Seine Ausführungen würzte er durch manche Anekdote und märchenhaft Erfundenes bis hin zu den "Dracheneiern" in den Gemäuern des Doms.

Kein Wunder, dass ob des ungeheuren Inputs under Eindrücke das Abendessen mit Blick auf den Küchensee besonders schmeckte.

(S. Schwab)

In Cuxhaven an der Kugelbake

Jahresausflug Kreisverband Neumünster

Von NMS nach CUX

Dieses Jahr setzte der Kreisverband Neumünster mit knapp 40 KollegInnen über die Elbe, um sich unter sachkundiger Führung mit der Geschichte Cuxhavens auseinander zu setzen. Cuxhaven war bis 1937 „Außenstelle“ Hamburgs, um die Elbmündung für den Schiffsverkehr von und nach Hamburg zu sichern. Nach heftigem Strukturwandel (Marine, Fischerei) bleibt nun einem der ersten Seebäder Deutschlands der Tourismus als wesentlicher Wirtschaftszweig – und der Blick auf die „großen Pötte“ die am Strand und der berühmten Kugelbake vorbeiziehen. Wer es noch nicht wusste: Joachim Ringelnatz hatte als Marinesoldat in Cuxhaven gedient, und sich dort seinen skurrilen Künstlernamen zugelegt. Aber „Was kümmert den Wattwurm, wenn das so ist, den Wattwurm kümmert‘s nicht!“ – kommentierte Siegbert Schwab.

 

Wattwurm

 

Was wurmt den Wattwurm das Wetter.

Wenn der Wind weht windet er sich wendig ins Watt.

Wurmlöcher – in unendlicher Weite – weisen den Weg in den Schlick.

Wattwanderer biegt der Wind als Schatten weit draußen.

Weißgekrönte Wellen Wellen branden und brechen das Licht.

Wolken wandern windgetrieben hinweg.

Was wundert wen, wenn das so ist?

Den Wattwurm wundert‘s nicht!

(S. Schwab)

Gutachten zur Geschlechterdiskriminierung an Grundschulen Rechtsgutachten der GEW

Geschlechterdiskriminierung an der Grundschule -
Gutachten der GEW

Kita-Qualitätsdialog in der Oper –

Erzieherinnen brauchen mehr Zeit für Kinder

 

Kiel – Wer mit einer Veranstaltung in die Oper geht, weckt Erwartungen. Das tun auch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Sie laden heute (01.03.2016) im Rahmen des Bundesprogramms Qualität vor Ort Fachkräfte aus Kindertagesstätten in die Kieler Oper ein. Die Bildungsgewerkschaft GEW hält das für keine schlechte Idee, erwartet aber von der Politik „mehr als Diskussionen im Ambiente der Hochkultur“. Konkret macht sie sich für mehr Qualität und bessere Arbeitsbedingungen in den Kitas stark.

 

„In den Kitas müssen die „tragische Opern“  bei schlechten Rahmenbedingungen endlich runter vom Spielplan. Die Zahl der Kinder, für die eine einzelne Erzieherin Verantwortung trägt, ist einfach zu groß. Es macht für die Arbeit einen großen Unterschied, um wie viele Kinder sich eine Fachkraft kümmern muss. Das ist für die Qualität der Arbeit und für die Arbeitsbedingungen ganz entscheidend“, äußerte sich die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke zur Kieler Veranstaltung.

 

Trotz leichter Fortschritte ist Schleswig-Holstein von einem kindgerechten Betreuungsverhältnis noch weit weg. Der Personalschlüssel liegt nach Zahlen der Bertelsmann-Stiftung zurzeit bei 1:3,7 (Krippe) und 1:8,9 (Elementarbereich). Dabei ist allerdings zu bedenken, dass das reale Betreuungsverhältnis im Alltag schlechter ausfällt, weil die Erzieherinnen mindestens ein Viertel ihrer Zeit für Elterngespräche, Teamarbeit, Dokumentation oder Fortbildung aufwenden.

 

Astrid Henke machte darauf aufmerksam, dass Erzieherinnen und Erzieher seit Jahren über die Grenze der Belastbarkeit hinaus arbeiteten.Die steigende Krankheitsquote der Erzieherinnen und Erzieher und zunehmende Schwierigkeiten, freie Stellen zu besetzen, sind deutliche Alarmzeichen. Ein Gegensteuern tut hier dringend not.“

 

Die GEW-Landesvorsitzende appellierte an die Landesregierung, sich auf Bundesebene für ein KITA-Qualitätsgesetz einzusetzen. „Ohne eine stärkere finanzielle Beteiligung des Bundes wird sich die Qualität in den Kitas nicht dauerhaft verbessern lassen. In dem Gesetz sollten eine bessere Fachkraft-Kind Relation, ausreichende Vor- und Nachbereitungszeit für pädagogische Fachkräfte, hinreichende Freistellung von Kita-Leitungen sowie mehr Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen festgelegt werden.“

 

Nicht zuletzt die neuen Aufgaben mit Blick auf die nach Deutschland geflüchteten Kinder und Familien erforderten mehr Geld vom Bund für das Personal in den Kindertagesstätten. „Integration kann nur gelingen, wenn Erzieherinnen genügend Zeit haben, um auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen, und zwar auf die aller Kinder. Dazu brauchen sie einfach mehr Zeit“, sagte Astrid Henke.

 

Verantwortlich: Bernd Schauer, 01.03.2016

Für Weltoffenheit, Solidarität und Demokratie

GEW-Landeshauptausschuss verurteilt rassistische Übergriffe und Straftaten

 

In einer Resolution wendet sich der GEW-Landeshauptausschuss entschieden gegen jede Form von Diskriminierung, Hass, Rassismus, Beleidigung oder Gewalt. Für rassistische Übergriffe und Straftaten mit fremdenfeindlichem Hintergrund, die es auch in Schleswig-Holstein schon gegeben hat, darf es keine gesellschaftliche Akzeptanz geben.  

Wir fordern Bund, Land und Kommunen auf, für eine ausreichende Finanzierung staatlicher Aufgaben zu sorgen. Das gilt sowohl für die bestehenden als auch für die mit der Aufnahme von Geflüchteten verbundenen Aufgaben. Eine gute Ausstattung von Integrationsmaßnahmen erleichtert die Integration von zu uns geflüchteten Menschen. Auch auf diese Art und Weise lässt sich dem immer stärker um sich greifenden Rassismus begegnen.       

Die GEW setzt sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens für eine schnelle Integration der Geflüchteten ein. Für uns als Pädagoginnen und Pädagogen sowie Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter ist es eine Selbstverständlichkeit, sich mit vereinten Kräften für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Schleswig-Holstein, Deutschland und Europa einzusetzen.

24.02.2016

 

(Bild: www.pixelio.de)

 

Weiterlesen auf der Seite des Landesverbands

DaZ-Lehrkräfte stoßen an ihre Grenzen

Mindestens 500 weitere Stellen erforderlich

 

Kiel - „Die DaZ-Lehrkräfte stoßen an ihre Belastungsgrenzen. Viele Klassen sind zu groß, die Unterstützung zu gering. Für Elterngespräche bleibt viel zu wenig Zeit. Auf Dauer führt das zur Überlastung.“ Dieses Fazit zog die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke am Dienstag, 16. Februar 2016 in Kiel zum gegenwärtigen Stand des DaZ-Unterrichts in Schleswig-Holstein. Hintergrund ist die morgige Debatte im Landtag über den „Bericht zur Integration der Flüchtlingskinder ins Schulsystem“ der Landesregierung.

Die GEW sehe durchaus, dass die Landesregierung in diesem Jahr schon neue Stellen bereitgestellt habe, so Astrid Henke. „Es hilft aber nichts. Die Personaldecke ist immer noch zu kurz. Wir brauchen mindestens 500 weitere Stellen. Die bisherige personelle Ausstattung reicht weder, um die Überlastung der Lehrkräfte zu verhindern, noch um den zu uns gekommenen Kindern und Jugendlichen gute Bildungschancen zu eröffnen. Statt 12 Lernende in einer Gruppe und 25 Unterrichtsstunden pro Woche, wie es eigentlich geplant ist, heißt es mancherorts 25 Lernende und 10 Unterrichtsstunden.“ Unter solchen Bedingungen gelinge es kaum, Schülerinnen und Schüler innerhalb eines Jahres auf ein Niveau zu bringen, das ihnen dann einen problemlosen Einstieg in den Regelunterricht ermögliche. Das Erlernen der deutschen Sprache sei aber der Schlüssel zur erfolgreichen Integration.

 

 

 

Flucht und Asyl - Infoseite auf der GEW-Homepage

 

 

 

Auf dieser neuen Übersichtsseite gibt es

– aktuelle Meldungen zum Thema ‚Flüchtlinge und ihr Recht auf Bildung’,

– Tipps zu Materialien für die Praxis – zum Beispiel Unterrichtsthema Flüchtlinge –  

– und viele weitere Publikationen zu diesem Thema.

 

Alle Informationen sind hier gebündelt zusammengestellt, einschließlich der Positionen, Pressemitteilungen, Veröffentlichungen und Nachrichten unserer Landesverbände.

Alle Infos sind unter http://www.gew.de/flucht-und-asyl/ abrufbar.

Zukunftsprogramm Ausbildung

Auszug aus der DGB-Ausbildungsbilanz für 2015

 

"Um allen Jugendlichen die Chance auf eine abgeschlossene Ausbildung zu geben, muss (...) für die Jahre 2017 bis 2020 ein steuerfinanziertes „Zukunftsprogramm Ausbildung“ gestartet werden. In Regionen mit einem besonders problematischen Ausbildungsmarkt wird hierbei marktbenachteiligen Jugendlichen die Chance gegeben, über eine außerbetriebliche Ausbildung zu einem Berufsabschluss in einem mindestens dreijährigen anerkannten Ausbildungsberuf zu erlangen. Die Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen soll noch enger mit den Betrieben verzahnt werden. Hierbei sind die Ausbildungsplätze auf zukunftsorientierte Berufe auszurichten und die Sozialpartner vor Ort eng einzubeziehen. Konzeptionelle Grundlage für das Zukunftsprogramm Ausbildung sollte der Beschluss des BA-Verwaltungsrats „Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt“ vom 18. Juli 2014 sein. Dieses Programm muss einheimischen Jugendlichen und Geflüchteten offenstehen."

Ihr Kontakt zu Ihrer Gewerkschaft vor Ort 

GEW Kreisverband Neumünster

Sedanstr. 22

24534 Neumünster

Rufen Sie einfach an unter

04321 55 82 575
Siegbert Schwab
04321 25 21 625
Uta Rechter
04321 93 97 53
Gunter Fleischmann

 

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