GEW Kreisverband Neumünster
GEW Kreisverband Neumünster

Mitmachen - Mitgestalten - Perspektiven setzen

 

Die Gewerkschaft der Beschäftigten im Bildungs- und Sozial- und Erziehungsbereich

 

Kompetent in:

Bildung - Erziehung - Interessenvertretung - Rechtsschutz im Personal-, Arbeits- und Sozialrecht - Tarife und Bezahlung - Aus- und Weiterbildung ...

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung

mit der stellvertretenden Landesvorsitzenden der
GEW Schleswig-Holstein
Katja Coordes

 

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Einladung zur
Jahreshauptversammlung
GEW Kreisverband Neumünster

Donnerstag, 24. Mai 2018 - 18 Uhr

Saal im DGB-Haus Neumünster, Carlstraße 7

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Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Beschlüsse zur Tagesordnung
  3. Protokoll der JHV 2017
  4. Tätigkeitsbericht und Kassenbericht des geschäftsführenden
    Kreisvorstands
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Wahlen
    1. Wahl des geschäftsführenden Vorstands
    2. Wahl eines/einer Kassenprüfers/-prüferin
  7. Anträge
  8. Haushaltsplan 2018/19
  9. Bericht und Beitrag einer der stellvertretenden Landesvorsitzenden GEW Schleswig-Holstein Katja Coordes
  10. Sonstiges und Verschiedenes

(Anträge und Wahlvorschläge sind bitte bis eine Woche vor der Jahresversammlung an die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands zu richten – siehe unten)

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Ein Imbiss sowie Getränke werden bereitgestellt!
Bitte rückmelden!

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Der Vorstand der GEW Neumünster:

 

Siegbert Schwab

04321 558 25 75
schwab@gew-neumuenster.de

Uta Rechter

04321 24 238
Rechter@gew-neumuenster.de

Gunter Fleischmann

04321 939 753
fleischmann@gew-neumuenster.de

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Lehrkräftemangel: Die Not wird größer
 

09.05.2018 (PM GEW SH)

 

Bald dürfte die Zahl 1.000 erreicht sein. Im Moment sind es 882 Stellen, die das Bildungsministerium mit Lehrkräften ohne vollständige Ausbildung als Lehrerin oder Lehrer besetzt.

 

Drei Viertel ohne jegliche Lehramtsausbildung
Auf mehr als drei Viertel dieser Stellen befinden sich sogar Personen, denen jegliche Lehramtsausbildung fehlt. (Die Zahlen stammen aus einer Antwort des Bildungsministeriums auf eine Kleine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Martin Habersaat.) Da die meisten Aushilfslehrkräfte in Teilzeit arbeiten, liegt die Zahl der Personen insgesamt wahrscheinlich bei knapp 2.000.
 

Überstunden durch Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst
„Die Not wird größer. Das lässt sich auch daran ablesen, dass das Bildungsministerium zunehmend Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst zum Vertretungsunterricht heranzieht. Immerhin leisten jetzt schon 111 junge Lehrkräfte bezahlte Überstunden, um an ihren Schulen die Unterrichtsversorgung aufrecht zu erhalten“, erläuterte Astrid Henke, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch, 9. Mai 2018 die sich zuspitzende Situation.
 

Ausbildung statt Überstunden
Für die Gewerkschafterin ist das eine sehr bedenkliche Entwicklung: „Die jungen Lehrerinnen und Lehrer befinden sich noch in der zweiten Phase ihrer Ausbildung. Sie sollten sich auf einen erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung konzentrieren und ihn nicht durch Überstunden gefährden. Die Mehrarbeit dürfte höchstens nach der Prüfung zugelassen werden. Generell sollte das Land Lehramtsanwärterinnen und –anwärter so gut bezahlen, dass sie nicht auf bezahlte Überstunden angewiesen sind.“
 

Mentorenstunde“ und attraktivere Arbeitsbedingungen
Der Lehrkräftemangel zeigt sich besonders krass  im Süden des Landes sowie in Neumünster und Kiel, und zwar vor allem an Grund- und Gemeinschaftsschulen. Um  diejenigen Lehrkräfte zu unterstützen, die Vertretungslehrkräfte in den Schulen beraten, plädierte die GEW-Landesvorsitzende für die Einführung einer Art „Mentorenstunde“. Auf Dauer müsse aber der Beruf der Lehrerin oder des Lehrers attraktiver gemacht werden. „A13 für Grundschullehrerinnen und –lehrer ist ein gutes Signal, muss aber von der Landesregierung viel schneller umgesetzt werden.“ Die Anzahl der Ausbildungsstellen, auch für Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen an Grundschulen, sollte ebenfalls weiter angehoben werden.

Quelle: GEW SH

 

1. Mai 2018 Neumünster

08.30 Uhr             Gottesdienst Anscharkirche, Am alten Kirchhof 5

09.45 Uhr             Treffen am Großflecken

10.00 Uhr             Demonstration zum Gewerkschaftshaus

10.30 Uhr             Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus

 

Begrüßung

Tobias Klaassen

DGB Gewerkschaftssekretär Kiel Region

 

Mairede

Stephanie Schmoliner

Geschäftsführerin IG Metall Kiel Neumünster

Astrid Henke

Landesvorsitzende GEW S-H

 

anschließend

Kultur- und Familienfest, Information und Musik

Info-Stände der Gewerkschaften und befreundete Organisationen

Kinderaktivitäten, Spiel mobil, Essen und Trinken, "Cafe Müßiggang"
Kinderflohmarkt

Freies Radio Neumünster berichtet
über den 1. Mai

Am Tag der Arbeit, am 1. Mai 2018, wurde in Neumünster wieder traditionell demonstriert. Diesmal unter widrigen Wetterbedingungen. Vor dem Gewerkschaftshaus gab es die abschließende Kundgebung der Gewerkschaften. Das diesjährige Motto lautete “Solidarität Vielfalt Gerechtigkeit” und es wurde deutlich, das nicht nur das Thema Arbeit im Mittelpunkt stand. Wir waren mit einem Infostand dabei und haben die Reden und Interviews am Abend in einer Sendung zu Gehör gebracht. Zu hören sind u.a. Tobias Klaassen (DGB), Stephanie Schmoliner (IG Metall Neumünster) oder Astrid Henke (GEW S-H).

In der Audiothek kann die Sendung vom 1. Mai 18 ohne die Musikbeiträge nachgehört werden.

 

Audiothek des Freien Radios Neumünster - Zum Nachhören

 

Raus zum Ersten Mai in Neumünster - trotz Schietwetter!

 

Schleswig-Holstein: Oben auf der Landkarte, unten bei den Bildungsausgaben
 

14.12.2017

 

Auf der Landkarte ist Schleswig-Holstein in Deutschland ganz oben. Ganz anders bei den Bildungsausgaben. Da liegt das nördlichste Bundesland ganz unten. Das belegt der neueste Bildungsfinanzbericht des Statistischen Bundesamtes.

 

Ausgaben weit unter dem Bundesdurchschnitt
Schleswig-Holstein lässt sich danach die Ausbildung einer Schülerin oder eines Schülers an allgemeinbildenden öffentlichen Schulen durchschnittlich 5.800 Euro pro Jahr (2014) kosten. Das sind 900 Euro weniger als der Bundesdurchschnitt, der 6.700 Euro beträgt. Thüringen, Spitzenreiter unter den Flächenländern, gibt sogar 8.300 Euro pro Schülerin/Schüler aus. 2.500 Euro mehr als Schleswig-Holstein!

Rote Laterne auch bei den Personalausgaben
Bei den Personalausgaben sieht es nicht besser aus. Hier hält Schleswig-Holstein mit 4.800 Euro die Rote Laterne (Bundesdurchschnitt: 5.500 Euro). An der Spitze steht Thüringen mit 7.200 Euro. Selbst Nordrhein-Westfalen, jahrelang gemeinsames Schlusslicht mit Schleswig-Holstein, konnte sich jetzt absetzen. Das größte Bundesland gibt 5.100 Euro pro Schüler/Schülerin pro Jahr aus.

Schleswig-Holstein investiert zu wenig in Bildung
„Die Zahlen sind absolut deprimierend. Deutschland investiert schon weniger in Bildung als die meisten europäischen Länder. Und innerhalb Deutschlands bleibt Schleswig-Holstein Jahr für Jahr wie festgeklebt auf dem letzten Platz. Zwar ist Geld nicht alles, trotzdem ist klar: Die unzureichende finanzielle Ausstattung erschwert Schülerinnen und Schülern den Bildungserfolg. Bei Lehrerinnen und Lehrern führt sie zu einer zu hohen Arbeitsbelastung“, kommentierte Bernd Schauer, Landesgeschäftsführer der Bildungsgewerkschaft GEW, am Donnerstag, 14.12.2017 in Kiel die neuesten Zahlen aus Wiesbaden. Trotz einiger positiver Ansätze reichten die im Landeshaushalt für das Jahr 2018 bereit gestellten Mittel für die Bildung bei weitem nicht aus, um Schleswig-Holstein den anderen Bundesländern bei den Bildungsausgaben wirkungsvoll näher zu bringen. 

 

Verantwortlich: Bernd Schauer, 14.12.2017

 

Ihr Kontakt zu Ihrer Gewerkschaft vor Ort 

GEW Kreisverband Neumünster

Sedanstr. 22

24534 Neumünster

Rufen Sie einfach an unter

04321 55 82 575
Siegbert Schwab
04321 25 21 625
Uta Rechter
04321 93 97 53
Gunter Fleischmann

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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