GEW Kreisverband Neumünster
GEW Kreisverband Neumünster

Gewerkschaft Erziehung und wissenschaft - Kreisverband Neumünster

Mitmachen - Mitgestalten - Perspektiven setzen

 

Die Gewerkschaft der Beschäftigten im Bildungs- und Sozial- und Erziehungsbereich

 

Kompetent in:

Bildung - Erziehung - Interessenvertretung - Rechtsschutz im Personal-, Arbeits- und Sozialrecht - Tarife und Bezahlung - Aus- und Weiterbildung ...

 

Bildung tut gut! (Quelle:www.pixelio.de)

Berufliche Bildung weiter denken


Fachtag für Lehrkräfte an beruflichen und
allgemeinbildenden Schulen


29. September 2016
ACO Akademie Büdelsdorf,

Beginn: 8:30 Uhr


Britta Ernst (Ministerin für Schule und Berufsbildung): Herausforderungen der beruflichen Bildung
Prof. Dr. Gerhard Bosch (Direktor IAQ, Universität Duisburg-Essen): Zukunft der Facharbeit


Workshops zur Diskussion über die Herausforderungen moderner Berufsbildung


Anmeldung und weitere Informationen unter www.gew-sh.de

 

Text und Einlagungsfolder

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft                             

Landesverband                                                             

Schleswig-Holstein 

 

 

 

Bertelsmann-Studie zu frühkindlicher Bildung:

Es wird besser – ist aber noch lange nicht gut

 

Kiel – Laut jüngster Studie der Bertelsmann-Stiftung zur frühkindlichen Bildung hat sich der Personalschlüssel in den Kitas in Schleswig-Holstein leicht verbessert. „Glücklicherweise wird es besser. Aber leider ist die Personalsituation in den Kindertagesstätten noch lange nicht gut. Von einem pädagogisch vertretbaren Betreuungsverhältnis sind wir sowohl in den Krippengruppen als auch im Kindergartenbereich immer noch weit entfernt“, sagte dazu Astrid Henke, Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, am Mittwoch, 29. Juni 2016 in Kiel.

 

Die Bertelsmann-Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Statistisch betrachtet, kommt im Krippenbereich eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft auf 3,7 ganztags betreute Kinder. Wissenschaftler empfehlen hingegen einen Schlüssel von 1:3. Auch bei den Kindern zwischen drei und sechs Jahren klafft noch eine große Lücke zwischen den Empfehlungen der Wissenschaft (1:7,5) und der Realität in den schleswig-holsteinischen Kindertagesstätten (1:8,6). Zu bedenken ist dabei noch, dass das tatsächliche Betreuungsverhältnis gegenüber den Bertelsmann-Zahlen noch ungünstiger ausfällt, weil die Erzieherinnen mindestens ein Viertel ihrer Zeit für Aufgaben wie Eltern- und Teamgespräche, Dokumentation und Fortbildung aufwenden.  

 

„Das alles sind ja keine Zahlenspielereien. Die Lücke zwischen dem, was ist, und dem, was Not tut, bedeutet konkret: Chancen von Kindern bleiben auf der Strecke, weil sie nicht ausreichend gefördert werden können. Erzieherinnen und Erzieher sehen sich einer ständigen Überforderungssituation ausgesetzt, weil sie sich um zu viele Kinder in der Gruppe kümmern müssen“, machte die GEW-Landesvorsitzende deutlich. Insofern seien die bisherigen Anstrengungen der Landesregierung richtig, müssten aber noch forciert werden. Statt 100 Euro Krippengeld für Eltern sollte die Landesregierung dieses Geld jedoch lieber für einen besseren Fachkraft-Kind-Schlüssel ausgeben. Davon würden Kinder und Erzieherinnen gleichermaßen profitieren.

 

 

Verantwortlich: Bernd Schauer, 29.06.2016

In Cuxhaven an der Kugelbake

Jahresausflug Kreisverband Neumünster

Von NMS nach CUX

Dieses Jahr setzte der Kreisverband Neumünster mit knapp 40 KollegInnen über die Elbe, um sich unter sachkundiger Führung mit der Geschichte Cuxhavens auseinander zu setzen. Cuxhaven war bis 1937 „Außenstelle“ Hamburgs, um die Elbmündung für den Schiffsverkehr von und nach Hamburg zu sichern. Nach heftigem Strukturwandel (Marine, Fischerei) bleibt nun einem der ersten Seebäder Deutschlands der Tourismus als wesentlicher Wirtschaftszweig – und der Blick auf die „großen Pötte“ die am Strand und der berühmten Kugelbake vorbeiziehen. Wer es noch nicht wusste: Joachim Ringelnatz hatte als Marinesoldat in Cuxhaven gedient, und sich dort seinen skurrilen Künstlernamen zugelegt. Aber „Was kümmert den Wattwurm, wenn das so ist, den Wattwurm kümmert‘s nicht!“ – kommentierte Siegbert Schwab.

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Bei einer EM der Bildungsausgaben hätte Deutschland keine Chance


Jogi Löw würde bei einem solchen Desaster noch nicht einmal mehr das Ende der Fußballeuropameisterschaft im Amt des Bundestrainers erleben. Bundeskanzlerin Merkel den Urlaub abbrechen. Die BILD-Zeitung sich in Schlagzeilen überschlagen. Fußballfans aus der ganzen Republik faule Tomaten für den Empfang von Neuer, Müller, Hummels und Co bereitlegen: Raus in der Vorrunde! Raus gegen fußballerische Großmächte wie Polen, Ukraine und Nordirland. Das ginge gar nicht. Die nationale Katastrophe wäre perfekt.
Aber malen wir den Teufel nicht an die Wand. Denn es geht hier nicht um die Fußballkünste unserer Nationalspieler, sondern nur um ein eher beiläufiges Thema, bei dem Deutschland kein Bein auf die Erde kriegt: die öffentlichen Bildungsausgaben.
Während im Lande des ersten Gruppengegners der deutschen Mannschaft, der Ukraine, 6,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Bildung ausgegeben wird*, kommt Deutschland nur auf mickrige 4,8 Prozent. Das reicht auch nicht um sich gegenüber Polen (4,9 Prozent) und Nordirland (5,8 Prozent) zu behaupten. Also: Aus in der Vorrunde! Raus mit Schimpf und Schande!
Den Titel holt sich übrigens Island: ein Land voller gebildeter Menschen, das wir
fälschlicherweise immer nur mit Fisch, Ponys, Geysiren und Vulkanen mit unaussprechlichen  Namen verbinden. Trotz Bankenkrise lassen sich die Nachkommen der Wikinger die Bildung satte 7,0 Prozent des BIP kosten. Der einsamen Insel im Nordatlantik am nächsten kommen neben der schon erwähnten Ukraine (6,7 Prozent), Schweden (6,5 Prozent) und Belgien (6,4 Prozent). Zwischen diesen Ländern und Deutschland liegen bei den Bildungsausgaben bezogen auf das BIP Welten.


Freuen wir uns also, dass es in Frankreich um Fußball und nicht um Bildungsausgaben geht. Die Abende vor dem Fernseher oder beim Public Viewing würden sonst nämlich zu einer deprimierenden Angelegenheit.

 

 

*Die Zahlen wurden vor den kriegerischen Auseinandersetzungen im Lande erhoben.
Quelle: Statistisches Bundesamt
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Internationales/Thema/Tabellen/Basistabelle_Bil
dAusg.html (Letzte Aktualisierung: Dezember 2015)

 

Verantwortlich: Bernd Schauer, 08.06.2016

BILDUNG - SCHLÜSSEL ZUR ZUKUNFT

GEW präsentiert Sechs-Punkte-Plan

Für bessere Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher

 

  • Bessere personelle Ausstattung der Schulen, um gewachsenen Anforderungen gerecht werden zu können.
  • Besondere Berücksichtigung von Schulen in „sozialen Brennpunkten“ bei der personellen Ausstattung, um dem immer stärkeren gesellschaftlichen Auseinanderdriften entgegenzuwirken.
  • Konsequente Umsetzung des Mehrstufenmodells für den DaZ-Unterricht nach dem DaZ-Konzept von 2009 an allen Schulen und Schularten.
  • Ausbau der Ressourcen für DaZ an den Berufsbildenden Schulen.
  • Besondere Förderung für SchülerInnen ohne oder mit geringen schulischen Vorkenntnissen.
  • Unterstützung der Schulen, z.B. durch schnell verfügbare DolmetscherInnen für die Elternarbeit, Ausbau der Schulsozialarbeit und ein umfassendes ausfinanziertes Fortbildungsangebot für LehrerInnen.

Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft
LandesverbandSchleswig-Holstein
 

2,4 Prozent mehr Gehalt rückwirkend zum 1. März 2016 und weitere 2,35 Prozent zum 1. Februar 2017, mit diesem Ergebnis endeten heute die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen. Auch alle Kolleginnen und Kollegen des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes sowie Praktikantinnen und Praktikanten profitieren von diesem Gehaltsplus.

„Die Reallöhne der Kolleginnen und Kollegen werden in den nächsten zwei Jahren deutlich steigen. Und: Es ist den Gewerkschaften gelungen, den Angriff der Arbeitgeber auf die Betriebsrenten der Beschäftigten der Kommunen abzuwehren: Es wird keine Kürzungen bei den Leistungen der Zusatzversorgung geben“, betonte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Freitag nach Abschluss der Verhandlungen in Potsdam. Die Lösung bei den Betriebsrenten bezeichnete Tepe als "sachgerecht".

 

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Neumünsteraner Swantje - AutorInnenpreis 2016

 

Die Ziele des Wettbewerbs:

Mit diesem Preis sollen bereits frühe "Literaturimpulse" initiiert und bestehende Neigungen aktiviert werden. Die Stadt und weitere Einrichtungen helfen mit einem öffentlichen Forum und einer entsprechenden Prämierung. Damit wollen wir ohne komplizierte Vorgaben versteckte Talente unterstützen. Es gilt die Kreativität zu fördern und die Aufmerksamkeit auf Talente/Teams bereits ab „null“ Jahren bis hin zu Senioren zu lenken. Neumünster ist Ideenstadt für Kinder, Jugendliche und Familien.

 

DGB-Willkommenscafe für Geflüchtete am 4. 2.16

Ihr Kontakt zu Ihrer Gewerkschaft vor Ort 

GEW Kreisverband Neumünster

Sedanstr. 22

24534 Neumünster

Rufen Sie einfach an unter

04321 55 82 575
Siegbert Schwab
04321 25 21 625
Uta Rechter
04321 93 97 53
Gunter Fleischmann

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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